Erfolgreicher Saisonauftakt in der ERC

Vergangenes Wochenende (25. - 27. Juni) war der erste Lauf der European Racing Championship (ERC) veranstaltet von Eder Racing.


Freitags fanden gesamt 4 Trainingsläufe statt, die Leon mit wenig Begeisterung beendete. Kein gutes Vertrauen zum Vorderrad war sein größtes Problem. Ein gutes Gefühl für das Vorderrad ist ein muss für einen Rennfahrer, wenn er auf der Strecke 100% geben will. Leons Fahrwerksspezialst Peter Gastinger (Pema) konnte ihm dennoch sehr gut weiterhelfen, sodass Leon sogar seine persönliche Bestzeit mit einer Zeit von 1:59,0 unterbieten konnte. Dennoch war er nicht zu 100% zufrieden.


Am Samstag waren lediglich in der Früh das Qualifying und am späten Nachmittag das erste Rennen. Da bekannt ist, dass Leon in seinem ersten Lauf des Tages nicht wirklich stark ist, waren die Erwartungen des Teams, einen guten Startplatz zu ergattern, eher gering.

Leon ging sehr professionell an die Sache ran, blendete alles um sich herum aus und fokussierte sich nur auf das Qualifying. Was dann passierte konnte kaum jemand glauben und alle Augen waren auf Leon gerichtet.

Mit einer super Rundenzeit von 1:56,5 setzte er seine Yamaha R6 nicht nur auf Startplatz 4 und unterbot seine Bestzeit um 2,5 Sekunden, sondern lies auch noch den WM-Fahrer Thomas Gradinger, der von Startplatz 5 startet, hinter sich.



Nun liefen die Vorbereitungen für das erste Rennen. Das Motorrad ist Einsatzbereit, die Mechaniker stehen bereit und Leon ist heiß auf das Rennen.

Am Starting Grid war nun die letzte Möglichkeit nochmals seinen Rivalen in die Augen zu schauen und sich gegenseitig auszutauschen.

Mit einem komplett verpatzten Start ging Leon ins Rennen und musste das Feld von hinten aufrollen. Die extreme Hitze und Asphalttemperaturen von über 50°C forderten ihre Tribute.

Doch Leon konnte sich durchsetzen und beendete das Rennen auf dem dritten Platz und nahm 16 wichtige Meisterschaftspunkte mit ins 2. Rennen.



Genau wie im ersten Rennen startete Leon auch das zweite Rennen schlecht. "Ich muss unbedingt meine Starts vor dem 2. Lauf am Slovakiaring verbessern", teilte Leon mit.

Doch wieder sehr heiße Temperaturen machten das 12 Runden lange Rennen nicht einfacher.

Leon Konnte sich wieder gegenüber seine Rivalen durchsetzen. Nur Soma Görbe und Raphael Neuner fuhren so eine hohe Rennpace, bei der Leon nicht mithalten konnte.

Auch das 2. Rennen war von einigen Ausfällen geplagt und alle Fahrer beklagten sich über schlechten Grip und zu heiße Temperaturen, vor allem am Vorderrad.

Immer wieder knickte auch Leons Vorderrad ein: "Überwiegend beim Anbremsen, musste ich kämpfen meine Linie halten zu können. Teilweise musste ich 20-30 Meter früher bremsen um sicher zu gehen, dass ich nicht stürze". Leon holte für sich das Maximum heraus, war aber dennoch nicht zufrieden, da er sich mehr als einen 3. Platz erhoffte.


Wir werden sehen wie sich das junge Talent am Slovakiaring schlagen wird und können die nächsten Rennen der ERC kaum erwarten.


Einen Großen Dank an Pema für die perfekte Fahrwerkseinstellung und Eder Racing für die tolle Veranstaltung.

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