1. EM Race 2020 - Pannoniaring

Ein grandioser mit einem verpatzten Ende!

Was soll ich sagen, ich bin ziemlich unzufrieden.

Am Freitag in den Trainings bin ich überhaupt nicht zurecht gekommen und war Letzter in den Zeitlisten. Sowas war ich überhaupt nicht gewohnt.


Dank der großen Hilfe von PEMA, dem Fahrwerkstechniker, konnten wir die Fehler finden und beheben.

Am Qualifying Tag regnete es zu meinen Gunsten verdammt stark und die Strecke war komplett nass. An einigen Stellen schon fast zu nass, da tiefe Wasserlacken die Ideallinie kreuzten.

Ich als Regenspezialist konnte die Witterungsbedingungen perfekt zu meinem Vorteil nutzen und fuhr meine erste Pole Position in der Europameisterschaft ein. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten mit mehr als 1,5 Sekunden war eklatant groß.


Zeit für das Rennen. Ich war voller Vorfreude, da es noch immer nass war und meine Konkurrenten keine Chance gehabt hätten mich zu besiegen.

Aber was soll ich sagen. Der Rennveranstalter hat vor unserem Rennen Hobbyfahrer fahren lassen die unglücklicherweise durch stürze Öl verloren hatten das einigen Fahrern zum Verhängnis wurde, weil die Rennleitung trotzdem startete.

Nach dem Start wurde ich 3 Plätze zurückgereicht und in der 2. Kurve deutete der Fahrer vor mir einen Highsider aufgrund des Öls an, ging vom Gas und ich konnte nicht mehr ausweichen, crashte und ging zu Boden. Ich war STOCKSAUER, das hätte mein Rennen sein sollen und das kann doch nicht so enden, dachte ich mir.

Leider konnte ich auch nicht durch einen gebrochenen Schalt- und Kupplungshebel das Rennen von hinten aufnehmen.


Das 2. Rennen war im trockenen, wo ich mit meiner fehlenden Motorleistung (wegen Originalmotor) keine Gewinnchancen hatte. Dennoch lieferte ich mir mit 2 anderen Fahrern einen tollen Dreikampf vom Anfang bis zum Schluss und beendete das Rennen mit einem guten 6. Platz in der EM und einer neuen personal Best von 2:10,5 min.


#staytuned #firstpole


#fightingtilltheend

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